GEFOS - gesundheitsfördernde Schule

 

GEFOS-Verantwortliche in unserem Schulhaus
Konzept der gesundheitsfördernden Schule
Aufgaben der GEFOS-Verantwortlichen

 

 

GEFOS-Verantwortliche in unserem Schulhaus

Im Schulhaus Hof ist für die gesundheitsfördernde Schule verantwortlich:

Ursula Berweger, Aetschbergstr. 10, 9014  St. Gallen

Tel. Schule:  071 311 11 61          Tel. Privat:   071 277 64 94

e-mail:    ursula.berweger@stadt.sg.ch

 

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Konzept der gesundheitsfördernden Schule

Gesundheit

Die WHO hat bereits 1948 einen sehr umfassenden Gesundheitsbegriff geprägt: «Gesundheit bedeutet einen Zustand von umfassendem körperlichem, psychischem und sozialem Wohlbefinden und ist nicht gleichzusetzen mit dem Fehlen von Krankheit oder Behinderung.» Dieser Gesundheitsbegriff hat seither einige Erweiterungen erfahren, insbesondere in der Ottawa-Charta von 1986, wo u.a. Folgendes festgehalten ist: «Gesundheit ist als ein wesentlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens zu verstehen. Gesundheit steht für ein positives Konzept, das die Bedeutung sozialer und individueller Ressourcen für die Gesundheit ebenso betont wie die körperlichen Fähigkeiten.»

Prävention

Prävention orientiert sich an den Symptomen und Krankheiten, die es zu verhüten gilt. Dazu werden Massnahmen umgesetzt, die bestehende Risikofaktoren vermindern und protektive Faktoren stärken. Dabei können personenorientierte und strukturorientierte Ansätze bzw. eine Kombination der beiden Ansätze zur Anwendung gelangen. Präventive Massnahmen richten sich an die ganze Bevölkerung, an ausgewählte Gruppen oder auch an einzelne Individuen mit erhöhtem Risiko. Prävention kann zu unterschiedlichen Zeitpunkten geschehen: Die Primärprävention setzt möglichst früh an und will der Entstehung von Risikoverhalten bzw. Symptomen zuvorkommen. Die Sekundärprävention zielt auf eine möglichst frühe Erfassung von beobachteten Risiken bzw. Symptomen. Tertiärprävention bezieht sich auf die Linderung und Rehabilitation nach erfolgter Krankheit.

Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung orientiert sich dagegen an einem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit, die sie fördern will. Gesundheitsförderung bezweckt die Stärkung der individuellen und kollektiven Ressourcen für das physische, psychische und soziale Wohlbefinden. Auch hier sind personen- und strukturorientierte Ansätze anzutreffen. Gesundheitsförderung kann bei Gesunden wie auch bei Kranken angewendet werden.

Prävention und Gesundheitsförderung widersprechen sich nicht, sie konvergieren letztlich in der gemeinsamen Perspektive, die Gesundheit zu schützen, zu erhalten und zu fördern.

Veranschaulichung der Ziele «Gesundheitsförderung» und «Prävention». (Becker, 1997)

 

Gesundheitsfördernde Schule (GEFOS)

Schulen nehmen in der Gesundheitserziehung, der Gesundheitsförderung und der Prävention eine Schlüsselstellung ein. Die Schule muss sich als gesundheitsfördernder Lern- und Erfahrungsraum sehen und aus dieser Erkenntnis heraus bereit sein, an einem Schulentwicklungsprozess in Richtung Gesundheitsfördernde Schule zu arbeiten. Ausgangspunkt für diese Schulentwicklung bildet verstärkt die lokale Schulstruktur gemäss Schulbehördenorganisation.

Gesundheitsfördernde Schule bedeutet, dass die Schule ein Ort sein soll, wo Gesundheit gefördert wird, wo Wärme und Vertrautheit vermittelt und erlebt werden, wo Begegnungen verschiedener Kulturen und Generationen möglich sind, wo Eigenaktivität zugelassen ist und wo sich alle Beteiligten wohl fühlen können. Die zentralen Punkte sind:

 

Organisation

Eingliederung

Die GEFOS-Verantwortlichen sind Teil des Schulhausteams des Schulhauses und somit der Schulleitung direkt unterstellt. Sie werden der Schulleitung für Fragen der Gesundheitsförderung und Prävention im weitesten Sinne zur Seite gestellt.

Bei Gesundheits- und Präventionsfragen sind die GEFOS-Verantwortlichen Ansprechspartnerinnen nach innen (Lehrerteam, SchülerInnen) und nach aussen. Für den Schulgesundheitsdienst sind die GEFOS-Verantwortlichen für fachliche Fragen die primäre Ansprechsperson im Schulhaus und stellen somit die Verbindungsperson zwischen Schule und Schulgesundheitsdienst dar.

 

Projektthemen

Das Thema für ein gesundheitsförderndes- oder ein Präventionsprojekt wird grundsätzlich von den einzelnen Schulquartieren bestimmt. Sofern jedoch ein gesamtstädtischer Bedarf in einem Bereich ausgemacht wird, kann ein Projektthema vom Schulamt auf Antrag des Schulgesundheitsdienstes vorgegeben werden.

 

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Aufgaben der GEFOS-Verantwortlichen

 

Grundsatz

Die GEFOS-Verantwortlichen sind im Schulhaus Ansprechspartnerin für Fragen und Anliegen, welche die Gesundheit betreffen. Sie tragen die Verantwortung für die Planung und Realisierung von gesundheitsfördernden und –präventiven Aktivitäten ausserhalb des festgelegten Grundangebotes.

Die Aufgaben der GEFOS-Verantwortlichen lassen sich in die Bereiche Krisenintervention, Gesundheitsförderung und –prävention, Koordination, Administration und Aussenbeziehung unterteilen, welche untenstehend näher beschrieben werden.

 

Krisenintervention

 

Gesundheitsförderung und –prävention

 

Koordination

 

Administration

Die GEFOS-Verantwortliche führt eine Übersicht über all jene Kinder im Schulhaus, für welche «zusätzliche Massnahmen» eingeleitet wurden. Als zusätzliche Massnahmen sind vor allem zu verstehen:

 

Aussenbeziehung

Eine gute Zusammenarbeit mit dem Schulgesundheitsdienst ist anzustreben, sowohl allgemein, themen- als auch fallbezogen. Zu diesem Zweck findet u.a. mindestens einmal jährlich eine Sitzung mit allen GEFOS-Verantwortlichen und dem Schulgesundheitsdienst statt.

Die GEFOS-Verantwortliche ist im Auftrag der Schulleitung für die Beziehung zu Dritten (z.B. Schulzahnarzt, Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen, Jugendanwaltschaft, Polizei) zuständig. Sie ist für diese die Ansprechsperson im Schulhaus und koordiniert deren Aktivitäten im Schulhaus.

 

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